Ein wunderschönes Lied aus einer Hochzeit der Liedermacher (Ende der 1970ger) in West- und Ost-Deutschland, das seine Kraft für einen ganz besonders dann entfaltet, wenn man eine kleine Hand festhält und in kleine Augen blickt …
„Sind so kleine Hände“ von Bettina Wegner.

hier mal zitiert zum Mitsingen und Nachdenken in Zeiten, in denen es immer noch viel zu viele Menschen ohne Rückgrat gibt:

„… Sind so kleine Hände, winz’ge Finder dran.
Darf man nie drauf schlagen, die zerbrechen dann.
Sind so kleine Füße mit so kleinen Zeh’n.
Darf man nie drauf treten, könn‘ sie sonst nicht geh’n
Sind so kleine Ohren, scharf – und ihr erlaubt:
Darf man nie zerbrüllen, werden davon taub.
Sind so schöne Münder, sprechen alles aus.
Darf man nie verbieten, kommt sonst nichts mehr raus.
Sind so klare Augen, die noch alles seh’n.
Darf man nie verbinden, könn‘ sie nichts versteh’n.
Sind so kleine Seelen, offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen, geh’n kaputt dabei.
Ist so’n kleines Rückgrat, sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht.
Grade, klare Menschen wär’n ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat hab’n wir schon zuviel.“

Das Video auf YouTube einmal in einer Version von 1978 und einmal auf der Abschiedstournee von Bettina Wegner im Jahr 2007, „die eine erste und letzte“: